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WIDERSTAND LEISTEN!

Kein Verbot der Revolutionنren 1. Mai Demonstration!

Kein Verbot von antifaschistischen oder anderen fortschrittlichen oder radikalen Aktionen am 1. Mai!

Stoppt den Polizeiterror am 1. Mai! Keine Polizeibesetzung von Kreuzberg oder anderswo!

Stoppt die staatlich inszenierte rassistische Hetzkampagne gegen den 1. Mai in Kreuzberg!

 

Am 1. Mai 2002 wird die Revolutionنre 1. Mai Demonstration um 13 Uhr vom Oranienplatz aus zum 15. Mal seit 1988 stattfinden. Diese Demonstration wird mehrere Tausend Menschen, die über 20 verschiedenen Nationalitنten angehِren, vereinen und ihre Sehnsucht nach einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung zum Ausdruck bringen. Aus diesem Grund wird diese Demonstration jedes Jahr von staatlichen Stellen kriminalisiert, unterdrückt und angegriffen.

Letztes Jahr versuchten die Behِrden die Demonstration so mit Auflagen zu belegen, dass sie praktisch verboten gewesen wنre. Durch die aktive Unterstützung und den Protest von Tausenden von Menschen ist es gelungen, die Behِrden zum teilweisen Aufheben dieser Auflagen zu zwingen. Die Demonstration fand statt aber die Demoroute muكte gekürzt werden. Das Verbot gegen die 18 Uhr Demonstration wurde aufrechterhalten, wنhrend gleichzeitig Nazis unter massiven Polizeischutz demonstrierten. Ganz Kreuzberg wurde von Tausenden Polizisten besetzt und praktisch unter Kriegsrecht gestellt. Ein Groكteil der Bevِlkerung – vor allem Immigranten und nichtdeutsche Jugendliche – wurden zu Freiwild und Staatsfeinden erklنrt.

Gegen 18 Uhr überfiel die Polizei mit Trنnengas, Schlagstِcken, Wasserwerfern und Panzern das bis dahin friedlich verlaufene Fest am Mariannenplatz. Hunderte von Menschen wurden zusammengeprügelt, eingekesselt, miكhandelt und verhaftet. Der berechtigte Widerstand gegen diesen ـberfall wurde kriminalisiert und verfolgt. Hunderte von Menschen wurden angeklagt und verurteilt, nur weil sie ihr Leib und Leben oder das ihrer Familienmitglieder gegen diesen brutalen ـberfall verteidigen wollten.

Dieses Jahr hat die Berliner Polizei ein Verbot gegen die Revolutionنre 1. Mai Demonstration um 13 Uhr vom Oranienplatz aus, ausgesprochen! Dieses Verbot wird die Demonstration nicht verhindern kِnnen. Es bedeutet aber, dass es einen massiven Polizeiaufmarsch geben wird; besonders in dem Bereich Oranienplatz, Kottbusser Tor, Lausitzer Platz, Mariannenplatz, der praktisch in ein Hochsicherheitslager verwandelt werden soll. Der rassistische ـberwachungs- und Polizeistaat soll am 1. Mai und darüber hinaus zum Alltag gemacht werden.

Wir, die Unterzeichnenden sagen: Nie Mehr! Nie Wieder! Wir rufen alle Menschen auf vereinten und entschlossenen Widerstand gegen die reaktionنren Plنne des Berliner Senats und der staatstragenden Parteien zu leisten!

 

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