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Kurdisches Frauenbüro für Frieden – Cenî
Corneliusstr.125, D-40215
Düsseldorf
tel.
+49 (0) 211 59 89 251,
fax: +49 (0) 211 59 49 253
Email :
ceni_frauen@gmx.de,
www.ceni-kurdistan.com
Hinrichtung
ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
und
muss gestoppt werden!
Seit
acht Monaten wird Zeynep Celaliyan in Kirmasan (iranisch besetzter Teil
Kurdistans) unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in der „Partei für ein freies
Leben in Kurdistan“ (PJAK) gefangen gehalten.
Zeynep
Celaliyan ist eine kurdische Menschenrechtsaktivistin, die sich für die
demokratischen Rechte von Frauen und des kurdischen Volkes einsetzt. Wochenlang
wurde Zeynep Celaliyan aus diesem Grunde schwer gefoltert. Durch die Folter
leidet sie unter schweren gesundheitlichen Schäden. Die islamische Republik Iran
hat am 14. Januar 2009 die Todesstrafe über Zeynep Celaliyan verhängt. Die
Verhandlung dauerte nur sieben Minuten und fand ohne rechtlichen Beistand statt.
Obwohl
die Todesstrafe auf der ganzen Welt als Verbrechen gegen die Menschheit gilt,
ist der Iran das führende Land auf der Liste der Länder, die diese Strafe noch
immer verhängen.
Internationale Rechtsabkommen haben im Iran keine Geltung.
Oppositionelle werden inhaftiert, gefoltert und getötet. Besonders Personen, die
sich für eine Demokratisierung des Landes einsetzen, werden gezielt inhaftiert
und im Rahmen einer kurzen Gerichtsverhandlung zum Tode verurteilt – wie es bei
Zeynep Celaliyan der Fall war. (Siehe auch Bulletin von Amnesty International
´MDE 13/012/2009 – Februar 2009`)
Im Iran,
in dem universellen Rechte nicht existieren, kämpfen die Menschen, - vor allem
auch Frauen - für Freiheit und Demokratie. Insbesondere führen die KurdInnen
seit langen Jahren einen harten Kampf für ihre Rechte und eine Demokratisierung
des Landes. Um ein würdevolles Leben in Freiheit führen zu können, setzen Frauen
ihr Leben aufs Spiel, in dem sie sich aktiv als gestaltende oppositionelle Kraft
definieren.
Zeynep
Celaliyan ist eine von diesen Frauen. Sie hat für die Rechte der KurdInnen, der
Frauen und für Menschenrechte gekämpft.
Kampagnen gegen die Todesstrafe innerhalb und außerhalb Irans können
erwiesenermaßen etwas bewirken. In einigen Fällen sind Todesurteile aufgehoben
und die betroffenen Personen freigelassen worden. Menschenrechtsverteidiger in
Iran betonen, dass internationale Publizität und international ausgeübter Druck
zur Unterstützung von lokalen Bemühungen helfen können, und zur Veränderungen im
Land beitragen können.
Kampagnen retten Menschenleben.
Setzen
Sie sich mit uns gemeinsam für das Recht auf Leben von Zeynep Celaliyan ein.
Jede Stimme wird alle Menschen, die wie Zeynep unter Lebensgefahr stehen,
bestärken.
Lassen
Sie uns als Organisationen und Institutionen für Menschen- und Frauenrechte dem
folgenden Aufruf durch unsere Unterschrift mehr Gewicht verleihen und unsere
Solidarität mit Zeynep Celaliyan und unsere Ablehnung gegen die Todesstrafe
verstärkter zum Ausdruck bringen.
Cenî-Kurdisches Frauenbüro
für Frieden e.V. |