Islamisches Regime gegen die Arbeiterklasse
Während in der ganze Welt der erste Mai
gefeiert wird, während an einem Tag wie diesem, weltweit die Arbeiterklasse und
ihre Freunde auf die Strasse gehen, um ihren Protest gegen ihre Misere Luft zu
machen, oder zumindest ihre Zugehörigkeit zu einander mit einfachen Mitteln zu
zeigen und dabei lachend oder wütend die aktuelle Weltlage mit einander
besprechen, schauen die iranischen Arbeiter, Studenten, Lehrer usw. bloß
sehenssüchtig zu. Denn sie dürfen nicht auf die Strasse. Weil
„VERSAMMLUNG VON MEHR ALS DREI
MENSCHEN IST VERBOTEN“.
Der islamische Regime, ordnet alles was nicht islamische Farbe hat, so auch den
ersten Mai, den Feinden des Islams und damit gefährdest die Sicherheit des
Systems. Und sie haben recht und zwar dahingehend, dass die iranischen Arbeiter
sie schlicht satt haben. Sie haben recht, wenn sie eine kleine friedliche
Demonstration als Gefahr ansehen, denn womöglich macht sie Schule und bringt die
Arbeiter auf die Idee weiter zu machen und zwar solange, bis es ihnen einfällt,
dass sie überhaupt keinen „Big Brother“ mehr wollen.
Die eiserne Ferse zieht an diesem Tag bewusst ihre ganze Kräfte zusammen, damit
schon der kleinste Beginn eines Widerstandes sofort im Keim erstickt wird. Und
gibt es doch einen Protestierenden, dauert es sage und schreibe nur Minuten, bis
er sich im Gefängnis sieht, wenn er nicht bereits tot ist.
Letztes Jahr wie in den Jahren zuvor wurden sämtliche Aktionen und Proteste zur
Erzielung einfachster Forderungen der Arbeiter , Lehrer und Studenten, die
primär rein ökonomischer Natur waren, unter dem Vorwand, dass sie von den
ausländischen Feinden des Regimes eingeleitet worden waren, auf des Brutalste
zerschlagen. Die Liste der Vorwände des Regimes, die sie zum Handeln gegen das
Volk berechtigt, ist nicht gerade kurz. Somit ist jede Bewegung, ob es um die
nicht bezahlten Gehälter der Arbeiter , oder um die einfachsten Rechte der
Frauen, der automatisch eine Antiregimebewegung. Denn die kapitalistisch
gewordenen Islamisten vertreten die unverschämte Meinung, dass es im ganzen Land
keine unerfüllten Wünsche gibt.
Die Ölpreise gehen hoch und höher und die Islamisten werden immer reicher. Aber
was machen sie mit diesem Reichtum? Etwa den Menschen ein soziales Netz bieten?
Oder die Kinderarbeit abschaffen? Oder der aus Armut entstandenen
Frauenprostitution ein Ende setzen? Nein, nein, nein. Sie bauen neue
Gefängnisse, sie kaufen Handschellen und Schlagstöcke bei ihren europäischen
Partnern. Denn Anlässe zu deren Anwendung gibt es genug. Sie kaufen bei Russen
oder Chinesen und/oder auf dem Schwarzmarkt Raketen und die dazugehörige
Technologie, weil sie etwas anderes außer Krieg, Zerstörung und Chaos nicht
kennen. Man mag sich wundern, aber selbst der Westen hat irgendwo die Finger im
Spiel. Denn schließlich muss das der iranischen Arbeiterklasse gestohlene Geld
brüderlich aufgeteilt werden. Niemand darf in diesem teuflischen Spiel zu kurz
kommen.
Obwohl in den letzten Wochen über 150000 tausend Jugendliche und unzählige
LehrerInnen im Zuge einer Zwangserziehung des Volkes verhaftet worden sind,
sieht unsere Wahrheit dennoch anders aus. Denn jenseits aller Repressionen des
islamischen Regimes und trotzt des totalen Polizeistaates lebt die
Arbeiterklasse im Iran mit erhobenen Köpfen, Studenten lassen sich nicht mehr
bevormunden, und die Lehrer Innen gehen immer noch auf die Strasse. Weil sie
sich alle Eines sicher sind, nämlich, dass sie in ihrem unermüdlichen Kampf um
ihre Rechte nur ihre Ketten verlieren würden. Sie träumen weiter von Freiheit
und von der Schaffung ihrer gerechten Welt und sie hoffen dabei auf die
Freundschaft der Welt.
Es lebe sozialistische
Revolution!!!!
Hoch die internationale
Solidarität!!!!
Nieder mit Kapitalismus!!!!
Nieder mit allen Reaktionären in
der ganzen Welt!!!!
Socialist Party of Iran SPI
01.
Mai 2007
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